Aktuelles:

Heilpraxis urlaubsbedingt geschlossen

Liebe Patientin, lieber Patient! Damit ich Ihnen auch in Zukunft mit meiner uneingeschränkten...

Heilpraxis wegen Urlaub geschlossen

Liebe Patienten, in der Zeit vom 16.09.2009 bis zum 01.10.2009 bin ich im Urlaub und meine Praxis...

Krampfadern

Wie sich Krampfadern bilden und wie Sie ihrer Entstehung vorbeugen können

Phythotherapie (Pflanzenheilkunde)

Calendula officinalis (Ringelblume), Bellis perennis (Gänseblümchen) und Silybum marianum (Mariendistel)
Ringelblume, Gänseblümchen und Mariendistel liefern wichtige phythotherapeutische Arzneimittel

Die Geschichte der Pflanzenheilkunde ist so alt wie die Geschichte der Menschheit und aufs Engste mit Ihr verknüpft.

Tiere wissen instinktiv, welche Kräuter sie fressen müssen, damit sie gewisse Beschwerden loswerden können. Verwundete Schafe z.B. wälzen sich in Schafgarbe und fressen sie auch vermehrt, weil sie wundheilend wirkt und den Verdauungstrakt anregt; und Stare polstern ihre Nester mit verschiedenen Heilkräutern, um ihre Kinder vor Parasitenbefall zu schützen. Derartige Beispiele und Beobachtungen gibt es unzählig.

Auch uns ist das Wissen über die Heilkräfte der verschiedenen Pflanzen von Anbeginn der Menschwerdung mitgegeben, und jahrtausende lang haben wir auch regen Gebrauch davon gemacht. Zu jeder Zeit und auch in jeder Kultur gab es Menschen, die sich besonders mit den Heilkräften der einzelnen Pflanzen beschäftigt haben und deren Wissen über Wirkung und Anwendungsform dieser Pflanzen herausragend waren:

  • In alten ägyptischen Königsgräbern hat man Rezepte von 877 verschiedenen Pflanzenarzneien aus der Zeit um 1700 vor Christi gefunden
  • 460 – 370 v. Christus der Wanderarzt Hippokrates
  • 350 Jahre vor Christus verfasste Theophrast, ein Schüler von Aristoteles die „Naturgeschichte der Pflanzen“ in der ca. 450 verschiedene Heilpflanzen beschrieben wurden.
  • Ca. 200 Jahre nach Christus beschrieb der römische Arzt Claudius v. Galen als Leibarzt Kaiser Marc Aurels die so genannten „Galenika“, Pflanzenarzneien, die Galen hauptsächlich benutzte.
  • 1200 nach Christus bereichert die Äbtissin Hildegard von Bingen mit in ihrer „Physica“ beschriebenen „göttlichen Eingebungen“ den bis dahin stattlichen Fundus der Pflanzenheilmittel.
  • Seit dem Mittelalter folgten Paracelsus, Carl von Linné, der englische Arzt Withering, Christoph Wilhelm Hufeland, Vincenz Prießnitz , Sebastian Kneipp und viele andere, die immer wieder neues Wissen hinzufügten.
  • Im 20. Jahrhundert wurde von dem französischen Arzt Leclerc der heute gebräuchliche Begriff Phytotherapie eingeführt.

In der Phytotherapie wird mit frischen und getrockneten Kräutern gearbeitet, mit Blüten, Blättern, Früchten, Wurzeln und / oder den ganzen Pflanzen. Je nach Anwendung und Erkrankung kommen Tees, Presssäfte, Sirups, Weine, Tinkturen, Badezusätze, Salben und Einreibungen zum Einsatz.

Ich arbeite nie nur mit Phytotherapeutika, sondern lasse sie in den einzelnen Therapieformen mit einfliessen.