Schröpfen

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Krampfadern

Wie sich Krampfadern bilden und wie Sie ihrer Entstehung vorbeugen können

Was ist „Schröpfen“?

Immer mehr Patienten wünschen sich Heilmethoden, die frei von chemischen Stoffen und Nebenwirkungen sind. Das Schröpfen bietet sich hier als seit Jahrtausenden bewährtes Therapieverfahren an. Unter Schröpfen versteht man jenes Naturheilverfahren, bei dem man Schröpfköpfe, das sind halbkugelige Gläser, die mittels Sog auf die Haut aufgebracht werden, verwendet. Das „Schröpfen“ zählt zu den traditionellen Heilmethoden, die auch ohne Verwendung von Medikamenten sehr wirkungsvoll gegen viele Erkrankungen oder Beschwerden eingesetzt werden können.

Das Ziel des Schröpfens ist es die Selbstheilungskräfte des Organismus zu stärken oder, wenn der Körper dazu selber nicht in der Lage ist, sie in Gang zu setzen. Die körpereigene Abwehr wird also angeregt und unterstützt. Diese Therapieform ist unschädlich und löst auch keine ungünstigen Nebenwirkungen aus. Die Erfolge sind aber oft beeindruckend und schon wenige Stunden nach der Behandlung spürbar.

Man unterscheidet drei Behandlungsformen:

Trockenes oder unblutiges Schröpfen
Trockenes oder unblutiges Schröpfen

Trockenes oder unblutiges Schröpfen

Bei der Trockenschröpfung wird der Schröpfkopf auf die zu behandelnde Stelle aufgesetzt. Durch den Sog entsteht an dieser Stelle eine starke Durchblutung und ein Extravasat( aus einem Gefäß ausgetretene, im Gewebe befindliche Blutflüssigkeit), welches die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt. An welchen Stellen die Gläser aufgesetzt werden hängt von der jeweiligen Symptomatik ab.

Eine Patientin bei der Schröpfkopfmassage
Die Schröpfkopfmassage regt die Durchblutung an, was man auch an der roten Rückenfarbe der Patientin sehen kann.

Schröpfkopfmassage

Bei dieser Therapievariante wird die Haut vor dem Aufsetzen der Schröpfköpfe mit einem Öl eingerieben. Nun werden die einzelnen Schröpfköpfe auf der Haut langsam verschoben. Durch den vorhandenen Sog hat diese Therapie eine weitaus stärkere durchblutungsfördernde Wirkung als eine normale Massage. Es entstehen an manchen Stellen mehr oder weniger stark ausgeprägte Extravasate, das sind Flecken, die kleinen Blutergüssen ähneln, nicht wehtun und erwünscht sind, da sie durch den entstandenen Sog den Blut – und Lymphfluss anregen und somit dem Gewebe Gift- und Schlackenstoffe entziehen, die dann über die Niere ausgeschieden werden können.

Blutiges Schröpfen

Beim blutigen Schröpfen wird vor aufsetzten der Gläser die Haut leicht eingeritzt, so dass das entstehende Extravasat direkt ablaufen kann. Somit ähnelt diese Version einem kleinen Aderlass oder dem Ansetzen von Blutegeln.

Diese Art des Schröpfens praktiziere ich nicht!